Begegnungshaus für Poppenbüttel
für Poppenbüttel
Begegnungshaus

Foto: Daniel Wolcke

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„Ziel des Projektes ist der Bau eines Versammlungshauses in eingeschossiger Bauweise in einer Größe von 120 – 150 qm in Eigenarbeit von Bewohnern und Unterstützern."

Foto: Daniel Wolcke

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Ein Begegnungshaus für Poppenbüttel

in Mitten des Quartiers Ohlendiekshöhe entsteht aktuell das Begegnungshaus. Der CVJM Oberalster zu Hamburg e.V. ist Betreiber des Hauses und plant einen offenen Treffpunkt für alle Altersklassen aus dem Quartier und der Umgebung. Angebote sollen sich dabei stark an den Ideen, Wünschen und Bedürfnissen der Besucher orientieren. Das Konzept des CVJM basiert aber ebenso auf tatkräftiger Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer sowie gemeinschaftlichem Engagement.

Kirsten Lietz und Saskia Hemminghaus leiten das Begegnungshaus und sind verantwortlich für die Organisation und Koordination des Hauses.

Sie haben Rückfragen zum Begegnungshaus oder würden sich gerne engagieren und einbringen?

Melden Sie sich jederzeit gerne bei

Kirsten Lietz
kirsten.lietz@cvjm-oberalster.de
0151 41 68 49 49

oder

Saskia Hemminghaus
saskia.hemminghaus@cvjm-oberalster.de
0160 95 56 43 63

oder

ohlendiekshoehe@cvjm-oberalster.de

 Bis zur Fertigstellung des Begegnungshauses arbeiten Frau Lietz und Frau Hemminghaus an den Standorten des CVJM am Markt in Poppenbüttel und im Jugendhaus in Lemsahl. Beide sind natürlich regelmäßig im Quartier und persönliche Treffen vor Ort sind selbstverständlich möglich und gewünscht. In Corona-Zeiten sind sie alternativ gern über Videoanrufe zu sprechen. Nehmen Sie einfach Kontakt auf und finden Sie Ihr passendes Kommunikationsmittel für diese besondere Zeit.

Der Prozess

Die Idee, ein Begegnungshaus zu bauen, ist Ende 2015 von „Poppenbüttel Hilft e. V.“ entwickelt worden. Man war sich einig, dass Integration am besten im gemeinsamen Handeln gelingt. Der offenkundige Nachteil des Fehlens von gemeinschaftlich nutzbaren Räumen im neuen Quartier führte zur Projektentwicklung für ein Begegnungshaus, mit dem ein nachhaltiger Effekt für das Miteinander aller Beteiligten erzielt werden soll. Dabei wurde von Beginn an daraufgesetzt, ein Konsortium aus Bildungsinstitutionen, Behörden, dem Träger der Einrichtung und engagierten Anwohnern zu schaffen, das gemeinsam mit den neuen Nachbarn an der Ohlendiekshöhe für die Realisierung des Projektes steht.  

Unter den beteiligten Partnern sind als Bildungsinstitutionen die HafenCity Universität mit dem Fachbereich Urban Design (HCU/UD), die Gewerbeschule 19 und die Gewerbeschule 6 zu nennen. HCU/UD hat in den Jahren 2016 und 2017 jeweils eine Summer School im Baugebiet organsiert und gemeinsam mit den Partnern „Poppenbüttel Hilft e. V.“ und G 19 durchgeführt. Darüber hinaus hat sie die Organisation des Architekturwettbewerbs übernommen, an dem fünf Architekturbüros aus Deutschland, Belgien, England, der Schweiz und Japan beteiligt waren. Der Siegerentwurf des Architekturbüros aus Japan fließt in Teilen in den Entwurf des von f & w fördern und wohnen beauftragten Architektenbüros G2R ein. Der von diesem Büro vorliegende Entwurf wird in Kürze in die Umsetzung gehen. Die Zusammenarbeit mit der HCU ist beendet.

Die Gewerbeschule 19 hat mit Auszubildenden in der ersten Summer School wesentlich mitgewirkt und dabei Einblicke in die Möglichkeiten des Selbstbaus gegeben. Die G 19 wird auch im Bauprozess eine wichtige Rolle spielen und bei unterschiedlichen Gewerken unterstützend tätig sein.

Die Gewerbeschule 6 stößt in der Realisierungsphase neu zu den Partnern des Projektes hinzu. Geplant ist dabei ein Engagement vor allem im Innenausbau und bei Teilen des Mobiliars.

Da inzwischen die meisten Wohnungen der Unterkunft mit der Perspektive Wohnen (UPW)  bezogen sind, lassen sich auch Aussagen über die beruflichen Vorqualifikationen treffen. Unter den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern befindet sich eine Gruppe mit beruflichen Vorkenntnissen und Erfahrungen im Bausektor. Sowohl mit der neuen Bewohnerschaft der UPW als auch mit den alteingesessenen Nachbarn im Stadtteil wird in den nächsten Wochen diskutiert, mit welchen spezifischen Qualifikationen und in welchem Umfang sie sich in den Bauprozess werden einbringen können, auch um Unterstützer für das Projekt gewinnen zu können.

Institutionelle Partner des Projektes sind die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, die die Finanzierung aus Mitteln des Integrationsfonds gewährleistet, der Bauherr f & w fördern und wohnen, die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration und das Bezirksamt Wandsbek.

Als Schirmherrn des Projektes hat „Poppenbüttel Hilft e. V.“ im Jahr 2016 den damaligen Ersten Bürgermeister und jetzigen Bundesfinanzminister Olaf Scholz gewinnen können.

Die Bauarbeiten begannen am 21. November 2018 mit dem sympolischen ersten Spatenstich durch Senator Andreas Dressel, Staatsrätin Petra Lotzkat und Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff gemeinsam mit der Geschäftsführung von fördern und wohnen und Vertretern der Initiative Poppenbüttel hilft e. V..

Ehemals Beteiligte am Projekt “Begegnungshaus”

Lehr- und Forschungsprogramm Urban Design

Dem Lehr- und Forschungsprogramm Urban Design an der HCU Hamburg geht es vordringlich darum, die Prozesse der Raumrespektive Stadtproduktion zu erschließen und der Gestaltung und Projektentwicklung zugrunde zu legen. Seit Frühling 2016 unterstützte das UD das Projekt Begegnungshaus Poppenbüttel mit Kapazitäten aus Lehre und Forschung. Von August 2017 bis April 2018 wurde es durch das Bezirksamt Wandsbek mit den Planungsphasen Projekttage, Planungswettbewerb, Projektbüro des Projektes beauftragt.

Das Lehr- und Forschungsprogramm UD und die HCU sind am Projekt “Begegnungshaus” nicht mehr beteiligt. Falls Sie dennoch Fragen zum bisherigen Verlauf  und oder den Summerschools haben, können Sie sich bei der Universität unter folgenden Kontaktmöglichkeiten melden:

Urban Design an der HafenCity Universität Hamburg

Überseeallee 16
20457 Hamburg
Raum 3.111.1

Webseite:  www.ud.hcu-hamburg.de

Tel.:     42827 5205
E-Mail: ud-master@hcu-hamburg.de

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