Das Neubaugebiet befindet sich im Norden von Poppenbüttel. Einkaufsmöglichkeiten, Frisör, Kindergärten, Schulen, ein Wanderweg und der Alsterlauf befinden sich in direkter Nähe.
Wo genau?

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Neubaugebiet
Ohlendiekshöhe
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Ohlendiekshöhe
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Das Projekt Ohlendiekshöhe umfasst den Neubau von insgesamt 22 Gebäuden mit 308 Wohneinheiten für z. T. öffentlich rechtlicher Unterbringung, sozialem und frei finanziertem Wohnungsbau sowie zwei Kindertagesstätten.

Visualisierung: trabitzsch dittrich architekten gmbh

Wer zieht ein?

Frei finanzierter Wohnungsbau. Nähere Informationen unter: Wohnen an der Mellingbek von f & w fördern und wohnen

Bis 2019 Geflüchtete mit der Perspektive Wohnen,
ab 2019 Wohnraum mit sozialer Bindung

UPW - Geflüchtete mit Bleibeperspektive

Öffentlich geförderte Wohnungen
(1. und 2. Förderweg)

Kita

Kita

Öffentlich geförderter Wohnungsbau

Frei finanzierter Wohnungsbau

Map tiles by CartoDB, under CC BY 3.0 map data, OpenStreetMap contributors under OObl

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Haustyp
Freiraum

Visualisierung: trabitzsch dittrich architekten gmbh

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Bauliche Struktur des neuen Quartiers

Die Bebauungsstruktur des neuen Standorts “Unterkunft mit der Perspektive Wohnen” orientiert sich an dem südwestlich gelegenen Projekt „Drei Höfe Poppenbüttel“. Dieses wollte eine Antwort auf das Wohnen im Grünen in einer urbanen Siedlungsform geben. Das Neubaugebiet erstreckt sich über eine Fläche von 7,23 ha. Bauherrin des Gebiets ist “f & w fördern und wohnen AöR”, nach einem Entwurf des Architekturbüros “Trabitzsch Dittrich Architekten GmbH” aus Hamburg. In zwei Bauabschnitten entstehen 21 zwei- bis viergeschossige Wohngebäude mit insgesamt 308 Wohneinheiten, zwei Kindertagesstätten und ein Begegnungshaus.

Die Baukörper sind in vier Baureihen parallel zur Straße Poppenbütteler Berg angeordnet und umfassen in der ersten, der Straße zugeordneten Reihe vier Vollgeschosse plus Staffelgeschoss. Dies bedeutet, dass die Geschosse gegenüber den darunterliegenden Geschossen zurückspringen. Richtung Kramer-Kray-Weg lockert sich die Bebauung auf und reduziert sich auf drei Vollgeschosse. Das Grundstück wird über eine neue, öffentliche Erschließungsstraße vom Poppenbütteler Berg und Ohlendieck angebunden. Die Erschließung zwischen den Baublöcken erfolgt durch private Wohnstraßen, innerhalb der quadratischen Baublöcke entstehen großzügige Innenhöfe. Die Gebäude der Unterkünfte mit der Perspektive Wohnen befinden sich in der ersten Reihe, die dahinter gelegenen Gebäude stehen dem geförderten und freien Wohnungsmarkt zur Verfügung, sobald das dafür erforderliche Planrecht vorliegt.  


Umfeld und Geschichte Poppenbüttel

Das Neubaugebiet liegt am nordöstlichen Rand des Stadtteils Poppenbüttel zwischen den Straßen Poppenbütteler Berg und östlich der Straße Ohlendieck. Poppenbüttel ist ein auffallend grüner Stadtteil Wandsbeks, dem nördlichst gelegen Bezirks Hamburgs.

Seine erste Erwähnung als Dorf findet Poppenbüttel im 14. Jahrhundert.  Hamburger Bürger erwerben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts  große Flächen zur landwirtschaftlichen Produktion. Der S-Bahn-Anschluss  erfolgt 1918. In den 1930er Jahren entstehen am Alsterufer erste  Landhäuser und Villen für wohlhabende Bürgerinnen und Bürger sowie Wohnsiedlungen  für Arbeiterinnen, Arbeiter und Angestellte. Im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes wird Poppenbüttel 1937 eingemeindet.  In  den 1970er Jahren muss eine Plattenhaussiedlung dem neuen Alster-Einkaufszentrum  weichen. In der Nähe des S-Bahnhofs Poppenbüttel verfügt  es nach einer Erweiterung heute über 59.000 qm Verkaufsfläche  für über 240 Geschäfte.

Einwohner und Verkehr

Poppenbüttel hat auf einer Fläche von knapp 2.900 Quadratkilometern fast 23.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Poppenbüttel ist über die S-Bahn an das Stadtzentrum angebunden, es gibt zahlreiche Buslinien. Die Fahrzeit vom Poppenbütteler Berg zum Zentrum beträgt mit Bus und S-Bahn ca. 60 Minuten an Werktagen zwischen 8.00 bis 20.00 Uhr. Nachts und an Wochenenden ändert sich die Taktung der Busse. Die dem Neubaugebiet am nächsten gelegene Haltestelle wird dann nicht mehr bedient und die fußläufige Entfernung zur nächsten Haltestelle beträgt 10 Minuten, die Taktung der dort verkehrenden Busse beträgt dann eine halbe Stunde. Der Fußweg vom Poppenbütteler Berg zum S-Bahnhof Poppenbüttel beträgt eine halbe Stunde. Das Gebiet befindet sich direkt unter der Einflugschneise des Hamburger Flughafens, der eine 20-minütige Autofahrt entfernt liegt.

 

Der Inhalt dieser Seite stammt aus: Kooperatives Gutachterverfahren “Building a Proposition for Future Activities – Begegnungshaus Poppenbüttel 43” (f & w fördern und wohnen AöR als Ausloberin, Lehr- und Forschungsprogramm Urban Design, HCU Hamburg als Verfahrensmanagement)

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